language, sprache
Ido - Wikipedio
Ido ist offenbar eine Abart des Esperanto mit einem eigenen Wikipedia-Klon.
Als ich mal Lungenentzündung hatte als Kid, hab ich n bisschen Esperanto gelernt, aus nem Buch ;). Wie alt werd ich da gewesen sein? 14, 15, 16 oder so.
Es reicht zumindest, um Ido grob zu verstehen. (Es scheint das Polnische und Griechische nicht gaaanz abgeschüttelt zu haben.)
Spontan verstehe ich aber wenig, wo der Vorteil gegenüber dem Esperanto ist. Es scheint sozusagen ein Komintern-Dialekt des Esperanto zu sein, wobei schon das Esperanto stark von der Linken adoptiert wurde. (Ich war mal (1983?) in nem recht arbeiterkämpferisch angehauchten Esperantobüro in Paris und hab mir da (glaub ich) nene Esperanto-Asterix gekauft, der noch irgendwo rumfahren müsste.)
http://io.wikipedia.org/wiki/Historio_di_Ido erklärt wohl, warum das von Esperanto abweicht, aber da versagen meien Esperantokenntnisse. Kommt jemand drauf?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ido ist was Details der Abweichungen und ihre Gründe angeht nicht so besondern erhellend.
Als ich mal Lungenentzündung hatte als Kid, hab ich n bisschen Esperanto gelernt, aus nem Buch ;). Wie alt werd ich da gewesen sein? 14, 15, 16 oder so.
Es reicht zumindest, um Ido grob zu verstehen. (Es scheint das Polnische und Griechische nicht gaaanz abgeschüttelt zu haben.)
Spontan verstehe ich aber wenig, wo der Vorteil gegenüber dem Esperanto ist. Es scheint sozusagen ein Komintern-Dialekt des Esperanto zu sein, wobei schon das Esperanto stark von der Linken adoptiert wurde. (Ich war mal (1983?) in nem recht arbeiterkämpferisch angehauchten Esperantobüro in Paris und hab mir da (glaub ich) nene Esperanto-Asterix gekauft, der noch irgendwo rumfahren müsste.)
http://io.wikipedia.org/wiki/Historio_di_Ido erklärt wohl, warum das von Esperanto abweicht, aber da versagen meien Esperantokenntnisse. Kommt jemand drauf?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ido ist was Details der Abweichungen und ihre Gründe angeht nicht so besondern erhellend.
OliverG - Fr, 30.09.2005 21:10 - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks - 4 Kommentare
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Die Hauptkritikpunkte an Esperanto waren die Buchstaben mit Zirkonflex (sie führten zu Schwierigkeiten beim Druck) und
der "unnatürliche" Wortschatz (gemeint sind zum Beispiel die "Tabellwörter" und die Bildung des Gegenteils mit der Vorsilbe "mal").
Die "supersignoj", also die Zirkonflexe auf einigen Buchstaben, stellen zugegebenermaßen bis heute vielfach ein technisches Problem dar - zum Glück setzt sich Unicode immer mehr durch. Mit dem Gewinn an "Natürlichkeit" der Sprache ging allerdings auch die Notwendigkeit einher, mehr Vokabeln zu lernen: wenn es "malofta" (selten) nicht mehr gibt, muss man eben "rara" lernen; "malfrua" (spät) heißt dann "tarda" usw.
(Manche dieser Wörter ohne "mal-" haben übrigens von Ido den Weg ins Esperanto gefunden, jedoch gehören sie dort zu den seltener benutzten Formen.)
Die Frage, warum Ido längst nicht so viel Erfolg hatte und hat wie Esperanto, kann ich nicht beantworten. Jedenfalls scheinen die Nachteile von Esperanto und die Vorteile von Ido nicht groß genug zu sein ... Während ein Ido-Weltkongress heute vielleicht 20 Leute zusammenbringt, sind es bei Esperanto um die 2000. Bei der Gesamtsprecherzahl könnte das Verhältnis ähnlich aussehen.
Schöne Grüße aus Berlin
Robert
danke, siehste
Nochmal Danke für die Aufklärung.
Dächelchen
ah, stimmt