»Oder für Buchverlage. – Ist eigentlich wirklich erst eine Bloggerin ‚entdeckt’ worden?«
Nö, ich habe drei Sachbuchvertrage (Homepage für Einsteiger, Chatten und Internet für Jugendliche) bekommen, weil der jeweilige Verlag mein Blog fand. Und eine Kolumne etc., aber ich hatte dann auch eine lange Phase, in denen mir solche Dinge sehr egal waren und habe daran nicht systematisch angeknüpft. Hätte ich vielleicht sollen, aber tut mir auch nicht leid, dass ich es nicht getan hab.
Wobei du doch vorher schon Autorin warst, oer? D.h. ich meine nicht: "AutoInnren, die ein Weblog haben, kriegen neue/weitere Aufträge." sondern "Leute, dir bisher weder journalistisch noch publizistisch in nennewertem Umfang gearbeitet haben, werden Buchverträge angeboten."
Nein, ich war im IT-Bereich angestellt. Ich hatte zwar einen kleinen Roman veröffentlicht, aber das wusste zB der eine Verlag gar nicht vorher. Wenn mich nicht wieder und wieder Verlage über das Weblog angesprochen hätten, wäre ich nie darauf gekommen, Autorin zu werden, ich hatte ja einen guten Job. Ohne Gesundheitsprobleme hätte ich den wahrscheinlich auch nicht verlassen.
Es kann also sicherlich so laufen, dass man übers Blog 'gefunden' wird.
theglobalchinese - 28.02.2005 @ 20:09
Es gibt das Corporate Bloggen schon!
Ist der Chief Blogging Officer der semantischen Suchmaschine HighBeam nicht ein alter Bekannter der Blogosphäre? Als Mitverfasser des Cluetrain Manifesto, Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimmehat Christopher Locke ja schon einmal Vorarbeit geleistet. Aber auch Robert Scoble liess sich mit seinem Scobleizer bei Microsoft anstellen und fungiert dort heute als Technical Evangelist. Und da gibt es Dave Winer, der Entwickler der OPML Skripte und des RSS Feed, der diese bei Manila und Radio Userland eingebracht hat oder der Schwede aus Malmö , Fredrik Wackå, mit seinem corporateblogging. Die Blogosphäre entwickelt sich rasend schnell, denn allein in den USA soll alle vier Sekunden ein neuer Weblog entstehen. Es ist ein Megatrend entstanden, der sich noch lange weiterentwickeln wird.
Dass es Corporate Blogger gibt ist schon klar und altbekannt. Aber wenige davon (auch nicht der scobelizer) wurden *wegen* ihres Blogs angestellt, und wenn sie 'für das Unternehmen' bloggen, tun sie was deutlich anderes als Kottke. (Und sie dürften wohl kaum NUR Bloggen für ihr Geld.)
Auch der Vizepräsi von General Motors bloggt. Das ist nicht der Punkt bei dieser Frage.
Auch ist Kottke nicht er erste, der aus den Blogeinnahmen lebt. er ist nur der erste der aus den Spenden von 3 Wochen oder so 1/2 seines früheren Jahreseinkommens zu beziehen gedenkt und dabei auf Werbung verzichten will.
Nö, ich habe drei Sachbuchvertrage (Homepage für Einsteiger, Chatten und Internet für Jugendliche) bekommen, weil der jeweilige Verlag mein Blog fand. Und eine Kolumne etc., aber ich hatte dann auch eine lange Phase, in denen mir solche Dinge sehr egal waren und habe daran nicht systematisch angeknüpft. Hätte ich vielleicht sollen, aber tut mir auch nicht leid, dass ich es nicht getan hab.
wobei
Es kann also sicherlich so laufen, dass man übers Blog 'gefunden' wird.
Es gibt das Corporate Bloggen schon!
dass es corporate...
Auch der Vizepräsi von General Motors bloggt. Das ist nicht der Punkt bei dieser Frage.
Auch ist Kottke nicht er erste, der aus den Blogeinnahmen lebt. er ist nur der erste der aus den Spenden von 3 Wochen oder so 1/2 seines früheren Jahreseinkommens zu beziehen gedenkt und dabei auf Werbung verzichten will.