In meinem etwas altmodischen Universum ist die PR neben der hauseigenen Marketingabteilung der natürliche Feind des Journalisten. Man kann natürlich mit seinen Feinden Essen gehen, sollte aber immer bereit sein, ihnen den Austernöffner in den Brustkorb zu stecken.
Das Ergebnis von solchem Tun ist Qualitätsjournalismus und eine gewisse sinnvolle Auslese beim PRöbel - let´s face it, es gibt einfach zu viele von denen, es ist nur sozialverträglich, wenn sie diesen Markt verlassen und etwa ambulante Blumenverkäufer werden.
Bei den Blogs wird das genauso sein. Ich erteile gerne Unterricht im Gedärmehäckseln der neuen "Freunde" und kann dabei auch passende PR-Kadaver liefern. Meine Kollektion ist da durchaus reichhaltig. Was keinen PRler davon abhalten soll, die Blogosphäre zu betreten - auf eigene Gefahr.
Es gibt in der PR durchaus auch Ausnahmen, klar - aber vieles, was sich in der Blogosphäre bislang breit gemacht hat, verdient härteste Attacken, Tag für Tag.
Unbenommen, dass Du das sicher mehr Erfahrung mit entsprechenden Menschoiden gemacht hast
Unbenommen, dass Du das sicher mehr Erfahrung mit entsprechenden Menschoiden gemacht hast - um die ich dich keien sekunde bendeide.
Aus diversen von Dir genannten Gründen sehe ich das Feld der Blogs auch nicht so sehr im Corporate-Bereich (Pseudo-errechnete 1,4% der Top 500, wie heute gespostet) als eben bei der Spanne zwischen Solo-Freiberufler und Kleinuntermehmen.
Was nicht heisst, dass 'Suits' nicht aus Gesprächen in Blogs (mit Blogern und deren Lesern) was lernen könnten. Oder dass sie nicht auf 'Probleme', die über Blogs verbreitet werden, reagieren sollten. (Kryptonite kriegt Schläge, weil sie nix machen, Jamba kriegt Schläge, weil gar MItareiter sich ungefragt [? - ok, aber sicher inkompetent, sonst hätten sie es von zu Hause aus gemacht] in die Bresche werfen.)
-> Vater, Sohn und Esel, wie ich häufig zu kommentieren beliebe ;-)
Aber
a) nicht mit PR-Blabla (oder gar Jamba-Planetopia-Aktionen)
b) nicht mit der Rechtsabteilung
Insofern ist es schon mal beruhigend -und qualitativ hochwertiger als bei W&V, was da in der PR-Postille stand.
Was es bringt, wenn 'Firmenfremde' bloggen (wie beim gestern erwähnten UM-Blog), weiß ich nicht. Ich würd es anders angehen.
An sich gilt die alte Erfahrung aus dem Usenet: Jede/r ist soviel wert wie ihre und seine Inhalte. Die einen unterhalten, die anderen informieren, die dritten turnen im Tagebuch-Container - oder tun so.
Wer den Markt nicht nur von der Seite anlabert sondern ein Gespräch "auf Augenhöhe" mit ihm führen will und auch noch kann: prima. Wer nicht, der wird auch nicht mit Effekt gelesen.
Das Ergebnis von solchem Tun ist Qualitätsjournalismus und eine gewisse sinnvolle Auslese beim PRöbel - let´s face it, es gibt einfach zu viele von denen, es ist nur sozialverträglich, wenn sie diesen Markt verlassen und etwa ambulante Blumenverkäufer werden.
Bei den Blogs wird das genauso sein. Ich erteile gerne Unterricht im Gedärmehäckseln der neuen "Freunde" und kann dabei auch passende PR-Kadaver liefern. Meine Kollektion ist da durchaus reichhaltig. Was keinen PRler davon abhalten soll, die Blogosphäre zu betreten - auf eigene Gefahr.
Es gibt in der PR durchaus auch Ausnahmen, klar - aber vieles, was sich in der Blogosphäre bislang breit gemacht hat, verdient härteste Attacken, Tag für Tag.
Unbenommen, dass Du das sicher mehr Erfahrung mit entsprechenden Menschoiden gemacht hast
Aus diversen von Dir genannten Gründen sehe ich das Feld der Blogs auch nicht so sehr im Corporate-Bereich (Pseudo-errechnete 1,4% der Top 500, wie heute gespostet) als eben bei der Spanne zwischen Solo-Freiberufler und Kleinuntermehmen.
Was nicht heisst, dass 'Suits' nicht aus Gesprächen in Blogs (mit Blogern und deren Lesern) was lernen könnten. Oder dass sie nicht auf 'Probleme', die über Blogs verbreitet werden, reagieren sollten. (Kryptonite kriegt Schläge, weil sie nix machen, Jamba kriegt Schläge, weil gar MItareiter sich ungefragt [? - ok, aber sicher inkompetent, sonst hätten sie es von zu Hause aus gemacht] in die Bresche werfen.)
-> Vater, Sohn und Esel, wie ich häufig zu kommentieren beliebe ;-)
Aber
a) nicht mit PR-Blabla (oder gar Jamba-Planetopia-Aktionen)
b) nicht mit der Rechtsabteilung
Insofern ist es schon mal beruhigend -und qualitativ hochwertiger als bei W&V, was da in der PR-Postille stand.
Was es bringt, wenn 'Firmenfremde' bloggen (wie beim gestern erwähnten UM-Blog), weiß ich nicht. Ich würd es anders angehen.
An sich gilt die alte Erfahrung aus dem Usenet: Jede/r ist soviel wert wie ihre und seine Inhalte. Die einen unterhalten, die anderen informieren, die dritten turnen im Tagebuch-Container - oder tun so.
Wer den Markt nicht nur von der Seite anlabert sondern ein Gespräch "auf Augenhöhe" mit ihm führen will und auch noch kann: prima. Wer nicht, der wird auch nicht mit Effekt gelesen.